Untersuchungen bestätigen multiple Resistenz bie eene von de aggressivsten Unkrüter en de tropischen Agro-Systeme

De Echinochloa colona, allgemein „Arrocillo“ genannt, is een von de problematischsten un meist vorkommenden Unkrüter en de tropischen Agro-Systeme von Santa Cruz, Bolivien. Ehr schnelle Verbreitung, Anpassung an verschiedene Klimabedingungen un starke Konkurrenzkraft gegen de Kulturen moakt immer mehr Sorgen bie Produzenten un Technikern.

Ingenieur Lucas Vitorio erklärte, doat dat Management von disse Unkrut immer schwieriger ward wegen schlechter Kontrolle met Nachauflauf-Herbiziden, besonders de sogenannten Graminiziden.

„De Untersuchungen bestätigen Biotypen von Echinochloa colona met Kreuzresistenz binnen den ACCasa-Wirkmechanismus gegen Clethodim un Haloxyfop. Gleichzeitig gifft et ok Resistenz gegen Glyphosat, dat to een anneren Wirkmechanismus (EPSPS) gehört“, erklärte de Spezialist.

Schäden en de Kulturen

Disse Situation is eene ernste Gefahr fier de Landwirtschaft, besonders en Soja-, Mais-, Sorghum-, Reis- un anneren intensiven Kulturen en Oostbolivien. Dat Arrocillo konkurriert stark om Wasser, Licht un Nährstoffe un vermindert deutlich de Entwicklung un de Erträge von de Kulturen.

Je noch Befallsstärke können de Verluste tweschen 30% un mehr as 70% von de Produktion liggen, besonders wenn nich rechtzeitig gehandelt ward. Außerdem steigern resistente Unkrüter de Produktionskosten wegen mehr Herbizid-Einsatz, wiederholten Anwendungen un zusätzlichen Kontrollarbeiten.

Haupteigenschaften von de Unkrut

Een groot Problem von disse Unkrut is ehr hohe Vermehrungskraft. Eene einzelne Pflanze kann dusende Samen produzieren, de mehrere Johr en Boden lebensfähig bliewen un spätere neue Befälle fördern.

Dorto kummt ehr schnelle Anpassung an Landwirtschaftssysteme met Monokulturen un wiederholtem Gebrauch von de glieken Wirkstoffen, wat de Resistenzentwicklung beschleunigt.

„De Maßnahmen wegen disse Erkenntnis müssen op eene Neugestaltung von de Alternativen em Einsatz von Herbiziden ausgerichtet warrn, zusätzlich mutten annere kulturelle Praktiken un Maßnahmen eingebaut warrn, om de Verbreitung to bremsen.“

Dat Arrocillo gehört to de Familie von de Gräser un hett Eigenschaften, de ehr Überleben un Verbreitung erleichtern:

– Schnelles Wachstum en frühe Stadien
– Hohe Samenproduktion
– Fähigkeit to Wiederaufwuchs
– Anpassung an verschiedene Böden
– Aggressive Konkurrenz om Nährstoffe, Wasser un Licht
– Entwicklung en warme un feuchte Bedingungen

Eene einzelne Pflanze kann tweschen 20.000 un 40.000 Samen produzieren, de mehrere Johr en Boden lebensfähig bliewen.

Management-Strategien

Fachlüüd empfehlen integrierte Management-Strategien, om de Verbreitung von resistenten Biotypen to verhindern. Wichtig sünd Herbizid-Rotation met verschiedenen Wirkmechanismen, Fruchtwechsel, Nutzung von Pflanzenbedeckung, mechanische un kulturelle Kontrollen sowie ständiges Monitoring von de Felder.

„De Maßnahmen müssen sik nu richten op näie Alternativen em Einsatz von Herbiziden un op anner kulturelle Praktiken, om de Verbreitung to stoppen“, betonte Lucas Vitorio.

De Techniker sünd sik eenig, doat dat Management von Echinochloa colona nich mehr bloß von chemischer Kontrolle abhängen kann. Dat mutt dörch integriertes Unkrut-Management behandelt warrn, om de Wirksamkeit von de verfügbaren Herbiziden to erhalten un de nachhaltige Produktion en Bolivien to sichern.

Quelle: Lucas Vitorio
Redaktion: Publiagro