De Bohrwurm von de Zuckerrieka blifft eene von de wirtschaftlich wichtichsten Plogen för de Zuckerrieka-Produzenten, weil he direkt de Entwikklung von de Plont schädigt un dat Produktivitätspotenzial vom Anbau vermindert. Sien Vorkomen maakt vele Sorgen, weil de Schäden oft binnen in den Stängel ontstaan un dorom schwoa frie to entdecken sennen.
Dise Plog besteiht hauptsächlich ut de Larven von Insekten ut de Gattung Diatraea, bekannt as Zuckerrieka-Bohrer. Währen de Larvenstadium bohrt dat Insekt in den Stängel un frätt de inneren Geweben von de Plont. Dorbi entstehen Gänge, de den Transport von Wota un Nährstoffen, de för dat Wassen nödig sennen, unnerbräken.
De Angriff kann de Stängel schwach maken, Biomasse verlieren loten, dat Gewicht von de Zuckerrieka vermindern un ok den Saccharosegehalt senken. Dorch dat werden sowol de landwirtschaftliche Erträj as ok de Effizienz bi de industrielle Verarbeitung för Zucker un annere Produkte beeinträchtigt.
Waut för Schäden verursacht de Bohrwurm an de Zuckerrieka?
De ersten Teken von Befall kann man an lütte Ingangslöcher in de Stängel, Pflanzenreste as Sägemehl un eene schwächer worrende Plont erkennen. Bi junge Zuckerrieka kann de Plog den zentralen Spross töten, wat as „doodet Hart“ bekannt es. Bi erwachsene Plonten verursacht se Bröke im Stängel un Qualitätsverluste.
Wenn de Larven binnen in de Zuckerrieka kommen, fördern se ok dat Eindringen von Mikroorganismen, de Fäulnis verursaken un den Schaden noch verschlimmern.
De wirtschaftliche Schaden hängt vom Befallsgrad, von de angebauten Sorte, von de klimatischen Bedingungen un vom Tietpunkt af, wann de Plog angreift. Je mehr Larven im Feld sennen, desto grötter sennen de Verluste an Tonnen Zuckerrieka pro Hektar un an Zuckergewinnung.
Worom erscheint de Bohrwurm?
De Entwikklung von dise Plog hängt hauptsächlich von günstigen Umweltbedingungen un von de landwirtschaftliche Bewirtschaftung af. Woarme Temperaturen, Drögetieden, Felder met wenig Kontrolle un de Ansammlung von befallenen Ernteresten no de Ernte fördern de Vermehrung vom Insekt.


De Zyklus fangt aun, wenn de erwachsenen Motten ehr Eier op de Bläder von de Zuckerrieka leggen. No dat Utschlüppen dringen de lütten Larven in den Stängel in, üm sik to ernähren un ehr Entwikklung afzuschluten. Afhängig von dat Klima kann et mehrere Generationen im Joahr geven, wat dat Risiko von Befall erhöht.
Ok de fehlende Entfernung von befallene Plonten, dat Verwennen von besmettem Pflanzmaterial un dat Fehlen von vorbeugende Maßnahmen loten de Plog vun Kampagne to Kampagne stärker warden.
Vorbeugung un Bekämpfung: Een integriertes Management
De Fachlüd empfehlen een integriertes Plogmanagement (MIP), wo verschiedene Methoden kombiniert worden, üm de Population vom Insekt to vermindern un de wirtschaftlichen Schäden so lütt as möglich to hollen.
To de wichtigsten Maßnahmen gehören:
Dauerhafte Feldkontrolle: Regelmäßige Rundgänge maken, üm Eier, Larven un de ersten Schadenszeichen frieh to entdecken.
Verwennen von resistente oder tolerante Sorten: Genetische Materialien wählen, de besseren Widerstand gegen de Plog hebben.
Biologische Bekämpfung: Den Einsatz von natürlichen Feinden fördern, as Parasitoiden von Eier un Larven, dorunner verschiedene nützliche Wespenarten, de in landwirtschaftliche Programme brukt worden.
Gode Bewirtschaftung von Ernteresten: Befallene Stängel entfernen oder behandelen, dormit se nich as Schutzplatz un Vermehrungsquelle dienen.
Rechtzeitige chemische Bekämpfung: Insektizide bloß anwennen, wenn de Befallswerte över de empfohlenen Grenzwerte liggen un wenn de Larve noch am empfindlichsten es.
De Techniker betonen, dat de Bekämpfung hauptsächlich in de ersten Entwicklungsstadien vom Insekt utföhrt warden mutt, weil wenn de Larve eenmaal binnen in den Stängel es, de Wirksamkeit von manche Anwendungen deutlich sinkt.
Bi de aktuelle Produktionslage empfehlen de Zuckerrieka-Produzenten, de Feldüberwachung to verstärken, dat Personal to schulen un vorbeugende Strategien anto wenden, weil een rechtzeitiges Management helpt, Verluste to vermindern un dat Produktivitätspotenzial vom Anbau to beschermen.
Quelle: Cenaca, Iniaf
Redaktion: Publiagro



















