Agroekologie es een Konzept, daut no Meenung von Fachlied opp een grundliche Dreiklang steit: Wissenschaft, Management un de soziale Beweegung. Von disse Sicht es et nich bloß een landwirtschaftliche Praktik, sonda een ganzheitlichet System von Denken un Handeln, daut sikj ständich wieda entwikkelt.
“Agroekologie es Wissenschaft, wiel emma wieda wat Niees entwickelt woat, un eeniche Dingen hintafoacht woaren, om klares Wissen to krijjen. Et es Praktik, wiel wie emma wieda forschen un nofroagen, of wat funktionieet haft oda worom et nich funktionieet haft”, verklaarde de unabhängige Landwirtschaftsberater Waldo Guisbert, as hee äwer den dynamischen Charakter von disse Produktionsweise sproak.
De Fachmann säde wieda, daut et ok een philosophischen Bestanddeel en de Agroekologie jift, dee met Dingen as Epistemologie un Ontologie to dohn haft. Disse helpen, daut landwirtschaftliche Wissen wieda to verstohnen, nich bloß as een Froag von “deit et wat oda deit et nuscht”. Dorom hied hee de Wichtigkeit von tiefere Analysen äwer dat Produktionsmodell hervor.
Opp de annere Sied sproak Guisbert äwer dat Konzept von Biotechnologie, daut von de FAO definieet woat as de Nutzung von lebendige Organismen oda ere Systeme, om annere Organismen oda Produktionsprozesse to verbesseren. En disse Logik verklaarde hee, daut Biotechnologie een technische un praktische Grundlaag haft, obwool se nich emma von een ähnliche philosophische Sicht as Agroekologie betrachtet woat.
“Biotechnologie helpt ons, wat to verbesseren. Transgene Organismen erlauwen ons, een Gen von eenem Ort X to nämen un et för een bestimmte Aufgaaw to äwerdrogen”, säde hee un hiew den Vurdeel hervor, daut Transgenese een von de bekanntste Werkjeich en disse Gebiet es.


Trotzdem benadrückte de Berater, daut Biotechnologie nich as wat Künstliches oda von de Natur Getrenntes verstohnen woaren schall, sonda as Deel von de biologischen Prozesse, dee all reed en de Ökosysteme bestohnen. “Wie gohnen nich no de Definition, sonda no de Handlung. Woo funktionieeren de Dingen opp natürliche Wies? Een Bienchen helpt mie met Biotechnologie, ok een Insekt, een Dier oda een Fledermuus deit daut”, verklaarde hee as Bispiel.
En disse Rahm meende Guisbert, daut beide Aunpackungen — Agroekologie un Biotechnologie — nich as Jäjensätze betrachtet woaren schallen, sonda as Systeme, dee sikj ergänzen kjeenen. “Et geiht nich drum, se getrennt to verstohnen, sonda to sehn, woo se metenaunda verbunden sent”, säde hee.
Trotzdem erkjände hee, daut de gröttsten Unterschiede en de Wies ligjen, woo disse Werkjeich en de Produktionssysteme gebruikt woaren. Wiels manche Agroekologie bloß met organischen Dünger oda Hennenzucht verbinnen, benadrückte de Fachmann, daut ere Bedeutung vele wieda geiht.
“Agroekologie es nich bloß Dünger, Hennen un daut wia et. Et geiht drum Systeme opptobauen, Information to produzieren un een nachhaltichet Produktionssystem to schaffen”, säde hee un hiew hervor, daut disse Aunpackung opp langfristige Nachhaltigkeit zielt un nich bloß opp schnelle Resultate.
Toletzt woarschauwde de Berater äwer de Wichtigkeit, beide Modelle to integrieren, met Blick opp gemeinsame Ziele, besondas wat den Schutz von einheimische Oarten un de Ernährungssicherheit angeiht.
En disse Zusammenhang erwähnde hee de Notwendigkeit, traditionelle Saaten to beschützen, as de Maissorten vom Chaco, dee en Gefahr sent to verschwinden. “Wie kjennen nich von jieda Saat abhängig woaren. Wan wie onse eigene Saaten verlieren, denn stonen wie vor een ernstet Problem von Ernährungssicherheit en de Region”, woarschauwde hee.
De Schlussfolgerung von disse Reflexion es, daut een Miteenaunda von Agroekologie un Biotechnologie meijlich es, wo beide Aunpackungen to de Entwicklung von effizientere, nachhaltigere un an de lokale Realitäten angepasste Produktionssysteme bijdrägen.
Quelle: Waldo Guisbert
Redaktion: Publiagro



















